Frequenzeffekte können die Frequenzinhalte von Audiosignalen auf sehr unterschiedliche Weise verändern. Standardverfahren basieren dabei auf der Nutzung von Filtern. Der wesentliche Effekt im Sinne der Wahrnehmung wird durch Veränderung des Betrags im Spektrum erzielt. Es sollen keine neuen Frequenzen entstehen. Zu dieser Klasse an Effekten (analog wie digital) zählen:
- Equalizer: Filter, die Frequenzbereiche absenken oder verstärken können. Beispiele sind Peak- und Shelving-Filter.
- Cut-Filter: Filter, die bestimmte Frequenzbereiche bedämpfen. Beispiele sind Tief- und Hochpassfilter.
Eine völlig andere Klasse an Frequenzeffekten versucht, Signalanteile zu verschieben. Dies gilt vor allem für einstimmige Signale.
- Pitch-Shifter: Allgemeine Bezeichnung für Algorithmen, welche die Grundfrequenz eines Signals (Pitch) verändern.
- Intonationskorrekturverfahren: Algorithmen, die in Echtzeit oder im Post-Processing die Grundfrequenz an eine gewünschte Tonfolge anpassen.
- Frequenzschieber: Algorithmen, die breitbandig Frequenzanteile im Spektrum verschieben, ohne auf musikalischen Kontext zu achten.