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Dies ist eine Vorlage für Artikel und Seiten. Im ersten Absatz des Textes kann der Begriff so knapp und präzise wie möglich erklärt werden. Bsp: „Der Hallradius ist in der Akustik der Abstand, bei dem der Schalldruckpegel des Direktschalls D und des Nachhalls R bei einer gerichteten Schallquelle gleich ist.“ oder Bsp: „In einem halligen Raum ist der wahrgenommene Schall eine Kombination aus Direkt- und Nachhallschall. Der Anteil des Direktschalls hängt von der Entfernung zwischen der Quelle und dem Hörer sowie von der Nachhallzeit des Raumes ab. Bei einem bestimmten Abstand sind beide gleich groß. Dies wird als „Hallradius“ bezeichnet.
Wenn ein Sprecher in einem geschlossenen Raum, z.B. einer Kirche, spricht, wird die Rede immer wieder an Boden, Wänden und Decke reflektiert (Nachhall), bis sie nach einigen Sekunden abgeklungen ist. Dadurch wird der gesamte Raum mit einem Schallfeld ausgefüllt, d.h. an jedem Punkt des Raumes addieren sich die Amplituden aller möglichen Reflexionen, z.B. die dritte Reflexion eines vor 20 Millisekunden gesprochenen Tones, vielleicht die zehnte Reflexion eines 100 Millisekunden alten Tones, usw.
Dieses Raumschallfeld ist quasistatisch und an jedem Ort in der Kirche annähernd gleich laut, da die Reflexionen von allen Seiten kommen. Man unterscheidet zwischen Direktfeld (Freifeld) und Diffusfeld.
Der Direktschall aus dem Lautsprecher, d. h. der Schall, der den Zuhörer direkt und ohne Reflexion erreicht, ist umso lauter, je näher sich der Zuhörer am Lautsprecher befindet. Für die Schalldruckabnahme gilt hier das Abstandsgesetz 1/r für lineare Schallfeldgrößen. Ganz in der Nähe des Sprechers ist der Sprecher gut zu verstehen und der Nachhall kaum wahrnehmbar; weiter entfernt geht die Stimme zunehmend im Nachhall unter. Dazwischen gibt es eine Entfernung (einen Abstand), in der der Raumschall R (frühe Reflexionen und Nachhall) die gleiche Größe hat wie der Direktschall D; dieser Abstand ist der Hallradius.
Bei der Aufnahme von großen Instrumentengruppen, z.B. Orchestern, entspricht der Abstand der Hauptmikrofone zum Klangkörper etwa dem Hallradius. Um ein geeignetes Lautstärkeverhältnis zwischen verschiedenen Instrumentengruppen, z. B. erste Geigen und Schlagzeuger, zu erhalten, kann die Höhe der Hauptmikrofone variiert werden.
In Tonstudioräumen, in denen musikalisches Material ausgewertet werden soll, werden die Nachhallzeiten bewusst kurz gehalten. Dies hat neben der besseren Auswertbarkeit von kurzen Nachhallzeiten auf der Aufnahme den Vorteil, dass der Nachhallradius größer wird. Dies kann dazu führen, und es ist von Vorteil, wenn die Abhörposition innerhalb des Hallradius der Abhörmonitore liegt. So kann die Aufnahme, nicht der Raum, klanglich bewertet werden.
Behauptung : Die Messung des Hallradius erweist sich in der Praxis als schwierig. Neben der Tatsache das sowohl Schallquellen als auch Empfänger in den wenigsten Fällen über einen weiten Frequenzbereich omnidirektional... Räume sind nicht gleichmäßig geformt, die Bedämpfung, also absorptiven Materialien nicht gleichmäßig verteilt...
Frage : In wieweit ist der Hallradius frequenzabhängig?
Literatur-Empfehlungen
Weblinks
Baggage allowance - hier eine Beschreibung dessen, was im Link zu erwarten ist