Richtungshören und Schallquellenlokalisation

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Die Fähigkeit, Schallereignisse und deren Quelle in unserer Umgebung zu orten, war für die Evolution des Menschen wichtig, denn so konnten Gefahren schnell erkannt werden. Die Ohren befinden sich am Kopf des Menschen in etwa gleicher Höhe aber an gegenüberliegenden Seiten. Dies ist evolutionsbiologisch sinnvoll, da in aufrechter Position so (auf der Horizontalebene) die meisten Schallereignisse aus der Umwelt präzise geortet werden können.[1] Weniger wichtige Richtungen werden durch diese Position und Physiologie der Ohren weniger gut erkannt. Unsere auditive Ortung wird auf drei Ebenen aufgeteilt. Die Horizontalebene (bzw. Transvasalebene), die Medianebene (bzw. Sagittalebene) und die Frontalebene (bzw. Coronalebene).[2]





Literatur

  1. ^vgl. Rickye Heffner und Henry Heffner, „Evolution of sound localization in mammals“, The Evolutionary Biology of Hearing, 1. Januar 1992, 20
  2. ^vgl. Eberhard Sengpiel, „Richtungshören als Lokalisation beim natürlichen Hören in den drei Ebenen“, https://sengpielaudio.com, UdK Berlin, 1996, https://sengpielaudio.com/RichtungshoerenInDreiEbenen.pdf